[People@IFA] Der Computerdoktor

3. September 2011 | by Mathias Becker

People@IFA

Christian Funk, 27, ist Virus-Analyst bei Kaspersky Labs GmbH in Ingolstadt. Er forscht zu Computerviren und IT-Sicherheit. Ein wichtiges Thema auf der IFA, denn die Vernetzung von Smartphones, Tablets und PCs erleichtert die Verbreitung von Schadprogrammen. Die Cyberkriminellen haben es vor auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen abgesehen.

Was ist das Schönste an Ihrem Job?
Kein Tag ist wie der andere. Die Forschung an Viren und die Entwicklung von Sicherheitslösungen ist ein freier und kreativer Prozess. Wir sind ein Team von etwa 30 Leuten, die alle für das Thema brennen. Man könnte auch sagen: Wir sind Nerds. Das sieht man schon an der Super-Mario-Tapete in unserem Büro.

Was ist anstrengend?
Immer auf dem Laufenden zu bleiben. Jeden Tag tauchen rund 35.000 neue Viren auf, ihre Herstellung läuft quasi automatisiert in regelrechten Fabriken. Als Virenanalysten müssen wir versuchen, den Cyberkriminellen immer einen Schritt voraus zu sein. Hier auf der IFA ist jedoch das Anstrengendste der Internetentzug. Kaum online zu sein – das bin ich nicht gewohnt.

Haben Sie ein Lieblingsprodukt auf der IFA 2011?
Alles, was das Catering hergibt. Viel mehr sehe ich vor lauter Terminen auch nicht.

Was darf auf einem Besuch der IFA 2011 nicht fehlen?
Berliner Currywurst!

Was machen Sie, wenn die IFA vorbei ist?
Dann gibt’s ein Feierabendbierchen…

Die IFA ist für mich…
…dieses Jahr eine Premiere!

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