Razer definiert mobiles Gaming: Blade

27. August 2011 | by Fritz Effenberger

Gaming-Laptops sind nun nicht gerade eine schwer zu entdeckende Spezies: So ziemlich jeder PC-Hersteller hat den Gaming-Sticker auf (mindestens) irgend einem kräftiger motorisierten Mobilrechner kleben. Und was macht der Mäusedompteur Razer?

Kauft sich ein internationales Team und Produktionskapazität in Taiwan zusammen und entwickelt ein Gaming-Notebook names Blade. Ah, verstehe… Razer… Balde… ein Wortspiel, nicht wahr? Aber was steckt dahinter? Was soll das mit dem, angeblich innovativen Blade User Interface?

Abgesehen davon, dass die Kiste ein 17-Zoll Display mit 1920×1080 Punkten bringt, einen Intel Core i7 2640M Prozessor, 8 GB Ram und eine Nvidia GeForce GT 555M mit eigenen 2 GB Videoram, plus der üblichen Konnektivität, prangt rechts neben der Tastatur ein kleinerer Touchscreen mit 2 Mausbuttons drunter und ganzen 10 Minidisplay-Buttons drüber. Ist eine separate Maus eingesteckt, wirkt der Zusatzbildschirm als eben solcher, aber ohne Clicknager macht das Touchpad mit frei belegbaren Zusatztasten Computergaming zu einer tatsächlich neuen Erfahrung. Die wichtigsten 10 Spells auf eigenen Tasten, mit den richtigen angezeigten Icons? Immer her damit, selbst wenn das Blade-Book ab Ende 11 für empfohlene 2800 US-Dollar (umgerechnet 1933 Euro) angeboten wird.

Für solche Oberklasse angebote gibt es nämlich sehr wohl einen Markt, und ein kompromissloses Angebot wie dieses sollte auch Gamerherzen gewinnen können. Dann mal Gratulation für den mutigen Schritt.

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