Offen wie ein Scheunentor: IT-Sicherheitslücken bei Volkswagen laden Hacker ein

26. August 2011 | by Silvia Kling

Cybercrime VW Hacker

Europas größter Autobauer Volkswagen (VW) ist laut einem Zeitungsbericht nicht ausreichend gegen mögliche Hacker-Angriffe gesichert. Es gebe gravierende Sicherheitslücken im konzerneigenen Computersystem, berichtet die „Financial Times Deutschland“. Eine interne Untersuchung von Experten der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) habe offengelegt, dass sensible Firmengeheimnisse leicht abgefischt werden könnten.

„VW ist bereits dabei, diese Löcher zu stopfen“, sagte ein Insider dem Blatt. Der Autobauer wolle in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in eine besser geschützte Informationstechnologie investieren, hieß es. Ein Unternehmenssprecher wollte sich der Zeitung gegenüber zu Einzelheiten nicht äußern. Generell arbeite der Konzern mit IT-Standards, die „in einem laufenden Prozess ständig auf den höchsten Stand gebraucht werden“.

Aufsichtsratschef Ferdinand Piech habe die IT-Sicherheit bei VW zur Chefsache erklärt, schreibt die „FTD“ weiter. Bislang habe es aber noch keinen Übergriff auf das Datensystem der Wolfsburger gegeben. Der japanische Elektrokonzern Sony war Ende April einer Hackerattacke ausgesetzt.
wab


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