[TechBusines] IBM-Chefin Martina Koederitz: „Frauen sind sehr wichtig für Tech-Wirtschaft“

20. August 2011 | by TechFieber.de

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Die IT-Branche soll für Frauen attraktiver werden: Die Lenkerin von IBM Deutschland, Martina Koederitz, will sich dafür stark machen. Das sei wichtig für die Herausforderungen in der Zukunft.

«Natürlich wird es wichtig sein, dass wir nicht nur Männer, sondern eben auch zunehmend weibliche Talente dafür begeistern können, aktiv mitzugestalten», sagte Koederitz der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Seit Mai steht sie als erste Frau an der Spitze der Deutschland-Tochter des Technologiekonzerns.

Den Beruf attraktiver für Frauen zu machen, könne aber nicht im Handumdrehen gelingen. «Die Historie war – vielleicht auch von der ganzen Ausbildung her – prädestiniert für ein männlich dominiertes Bild», sagte die Top-Managerin, die in der Führungsetage nur Männern gegenübersitzt und nicht groß über eine Frauenquote reden möchte.

Als zentrale Zukunftsthemen nannte Koederitz Energie, Mobilität, Gesundheit, Telekommunikation und Handel. IBM spüre, dass aktuell verstärkt in der Energiebranche, Autoindustrie, Telekommunikation und dem Gesundheitsbereich investiert werde. Zahlen zum Geschäftsverlauf in Deutschland nennt das Unternehmen prinzipiell nicht. «Wir haben im zweiten Quartal positiv zum Gesamtergebnis des Unternehmens beitragen können», sagte sie. «Was uns in Deutschland von anderen Regionen unterscheidet, ist vor allem der starke deutsche Mittelstand.»

Viele der großen Zukunftsfragen seien noch offen. «Wir wissen heute alle nicht, wie das Thema Mobilität künftig aussehen wird. Wir kennen die ambitionierten Ziele, wie viele E-Autos bis 2020 im Markt sein sollen. Wir erkennen die Chancen der Nutzung hinsichtlich regenerativer Energien.» Zentral sei: «Wie schauen jetzt wirklich die nächsten Umsetzungsziele aus und welche Herausforderungen werden auf dem Weg dorthin noch zu bewältigen sein?»

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Comment (1)

  1. Bernd Hofmeister says:

    Es kann niemanden verwundern, dass eine Geschäftsführerin, die wie kaum eine andere Personalie in Deutschland in die Kategorie „Quotenfrau“ fällt, versucht den Leistungsbezug ihrer Karriere zu vernebeln.
    Bei IBM zählt schon lange nicht mehr Leistung, sondern Seilschaften und Quoten.

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