[Apps] „Parking Auction“-App vermittelt Parkplatz gegen Bares

20. August 2011 | by Dieter Jirmann

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Ein legaler Parkplatz ist in der Großstadt ein rares Gut, und, wie es so ist im Kapitalismus, rare Güter sind teuer. Diese Binsenweisheit will sich die App Parking Auction zunutze machen, mit deren Hilfe man die Information verscherbeln kann, dass man gedenkt, seinen Parkplatz zu verlassen.

Wohlgemerkt kann man nicht den Parkplatz selbst verscherbeln – da will immer noch der staatliche Parkuhrbetreiber verdienen.

Verkauft wird lediglich die Information, dass man gleich ausparkt, und wer das höchste Gebot macht, darf dann den Lerraum erben.

Allerdings ist das keien 100%ig sichere Sache: Wenn ein unbeteiligter Autofahrer dazwischenfunkt und den Parkplatz für sich reklamiert, darf er nicht blockiert werden – in diesme Fall wird der Deal einfach hinfällig.

Parking Auction wird gerade als Beta in der Upper West Side von Manhattan getestet, wo Parkplätze in der Tat knapp sind, Geld dagegen eine eher untergeordnete Rolle spielt – mal sehen, ob sich das durchsetzt und wir dann auch in hiesigen Großstädten damit rechnen dürfen, doppelt geschröpft zu werden.

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[Wired]


Foto oben: CanonSnapper via Flickr/cc

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