Kodak nächstes Opfer der Patent-Hyänen

17. August 2011 | by Fritz Effenberger

Der traditionsreiche US-Kamerahersteller Kodak kann auf eine 131jährige Firmenhistorie zurückblicken. Bringt ihm aber gar nichts, weil die Nachfrage nach seinen Kernprodukten praktisch weg ist.

In den 90ern des letzten Jahrhunderts war das Unternehmen noch 30 Milliarden US-Dollar wert, heute sind es noch 600 Millionen, also gerade mal 2 Prozent des Eigenrekords. Die angesammelten Patente dagegen werden von Analysten auf einen Wert von mindestens 3 Milliarden US-Dollar geschätzt, also können wir drauf warten, dass irgendein Grossinvestor die Aktienmehrheit erwirbt, den Laden zumacht, die Angestellten rausschmeisst, die Patente gewinnbringend versteigert und die Marke nach China verschleudert. Turbokapitalismus. Bitte lächeln: Klick!

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