Stuxnet: Security-Forscher entdecken schwere Sicherheitslücken in Siemens-Systemen

4. August 2011 | by Fritz Effenberger

Das Stuxnet-Virus richtete bei seinem Ausbruch beachtliche Schäden in Industriesystemen in aller Welt an; betroffen waren dabei vor allem Industrieanlagen mit Siemens Simatic Step7 Software.

Entdeckt wurde das Virus im vergangenen Jahr in der iranischen Urananreicherungsanlage Natanz. Jetzt haben Security-Forscher nthüllt, dass der Virus-Angriff erst durch schwere Sicherheitslücken in der Siemens-Software möglich war. So fanden die Experten (a.k.a. Hacker) fest einprogrammierte Passwörter vor, die weitgehenden Zugang zu den gesteuerten Anlagen ermöglichen. Im Iran liess der Virus Uran-Anreicherungs-Zentrifugen durchdrehen und zerstörte so die kostspieligen Geräte. Das Bild zeigt eines der einprogrammierten „Easter Eggs“ (Programmiererhumor).

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