Musik aus der Wolke: Amazon bietet mehr Speicherplatz über Cloud-Musikdienst an

7. Juli 2011 | by Alex Reiger

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Konkurrenz drückt die Preise: Zum Markteintritt des großen Rivalen Apple macht der Online-Einzelhändler Amazon seinen Cloud-Musikdienst günstiger. Für 20 Dollar könne man aktuell unbegrenzten Speicherplatz für Musik-Dateien bekommen, kündigte Amazon am Mittwoch (Ortszeit) an.

Bei Amazon heruntergeladene Musik werde grundsätzlich kostenlos gelagert. Der Cloud-Dienst, bei dem die Daten auf Amazon-Servern liegen und direkt von dort auf verschiedenen Geräten abgespielt werden können, ist vorerst nur in den USA verfügbar.

Amazon hatte in diesem Jahre als erster seinen Cloud-Musikdienst an den Start gebracht, Google folgte. Apple schaltet sein iCloud-Projekt, das auch einen Musik-Service hat, im Herbst scharf. Der iPhone-Konzern hat aber einen großen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten: Einen neuen angepassten Deal mit der Musikindustrie. Damit werden Apple-Kunden – zumindest in den USA – im Gegensatz zu den Nutzer bei Amazon und Google nicht erst ihre Musik-Sammlungen in die Internet-Wolke hochladen müssen, was viele Stunden dauern kann. Stattdessen soll Apples iTunes-Software dafür sorgen, dass die Musik einfach aus den Beständen des Unternehmens abgespielt wird, so sie bei ihm im Angebot ist. Apple nennt die Funktion «iTunes match».

Außerdem passte Amazon seinen «Cloud Player», mit dem Musik aus dem Internet abgespielt werden kann, jetzt auch für die Nutzung mit Apples Tablet-Computer iPad an. Eine Version für das iPhone gibt es weiterhin nicht.

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