[TechPraxis] Besser speichern: USB-Sticks richtig formatieren

28. Mai 2011 | by TechFieber.de

 [TechPraxis] USB-Sticks richtig formatieren Auch USB-Sticks lassen sich formatieren. Dabei gehen zwar alle gespeicherten Daten verloren, dennoch gibt es Situationen, in denen sich eine Formatierung anbietet.

Formatieren sollte man immer dann, wenn besonders viele Ordner und Dateien auf dem USB-Stick gespeichert sind, die man nicht mehr braucht. Eine Formatierung geht dann schneller als alle Daten zu löschen.

Beim Formatieren eines USB-Sticks stehen verschiedene Dateisysteme zur Auswahl: FAT, FAT32, exFAT und NTFS. Viele Benutzer fragen sich, welches Dateisystem das Beste für einen USB-Stick ist. Die Antwort ist simpel: Soll der Stick an vielen verschiedenen Rechnern – egal ob Windows, Linux oder Mac – genutzt werden, ist FAT32 die beste Wahl. FAT32 lässt sich auf allen Rechnerwelten lesen und beschreiben. Einzige Einschränkung: Einzelne Datei dürfen nicht größer als 4 GB sein.

Müssen Dateien größer als 4 GB gespeichert werden, ist das bei Windows 7 eingeführte Dateisystem exFAT empfehlenswert. Hier gibt es in Sachen Datei- und Speichergröße keine Grenzen. Unter Windows Vista braucht man jedoch mindestens das Service Pack 1, unter Windows XP das Update KB955704.

FAT und NTFS spielen bei USB-Dateisystemen eine untergeordnete Rolle. FAT ist technisch überholt und NTFS lässt sich nicht auf Mac- oder Linux-Rechnern nutzen. Hier lassen sich die USB-Daten zwar lesen, der Stick aber nicht beschreiben.

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