Fujitsu Tech Day: Grün, leise und sicher

19. Mai 2011 | by Fritz Effenberger

Der zweite Fujitsu Tech Tag hatte für mich mehr den Charakter ein Hausmesse, man konnte die aktuellen Neuerungen ansehen, anfassen und erklärt bekommen. Auch wenn mich in der Vergangenheit die vielen eigenwilligen Eigenentwicklungen der Fujitsu-(Siemens)-Ingenieure mitunter genervt haben, sind immer wieder grosse Schritte in der richtigen Richtung dabei rausgekommen.

So wie die Fujitsu Erase Disk BIOS Utility Bild oben), eine optionale Erweiterung des PC-(und Notebook-)BIOS, um damit ohne Betriebssystem die Festplatte löschen zu können, mit bis zu 36 Überschreib-Vorgängen. Also muss man beim Verkauf eines Computers nicht mehr die Harddisk ausbauen und manuell zerstören, um sicher zu sein, dass keine Daten in falsche Hände gelangen. Grossartige Idee, die aber bei den Geheimdiensten unseres Planeten keine Freunde gewinnen wird. Schluss mit Forensik, zumindest bei neuen Fujitsu-Rechnern mit dieser Eigenschaft. Einfach neustarten, BIOS-Routine anwerfen, und leer ist die Platte.

Dazu kommen Netzteile mit 94 % Wirkungsgrad, 0-Watt-Rechner (die kennen wir schon), die keinen Strom ziehen, wenn sie aus oder im Tiefschlaf sind, 0-Watt-Mobilnetzteile für Notebooks, die nicht sinnlos Strom verbrauchen, eine PC-Lüftersteuerung (Bild unten), die alle Quirle zum Stehen bringt, wenn im Rechnergehäuse Zimmertemperatur herrscht, und Strom sparende Notebookplatten für Desktop-PCs. Das alles ist nicht umsonst zu haben, bringt aber die Energieeffizienz beträchtlich nach vorne, und sollte gerade für Unternehmen, die mehr als nur einen Rechner auf einmal einkaufen, eine Überlegung wert sein.

Demgegenüber waren für mich die neuen Lifebooks, Tablets und Celsius-Workstations trotz aller ihrer Vorzüge weniger spannend, dokumentieren aber, dass man in Deutschland sehr wohl erstklassige Hardware zu vernünftigen Preisen bauen kann.

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