Facebook bei Schmutzkampagne gegen Google erwischt

12. Mai 2011 | by Fritz Effenberger

Peinlich: Wie inzwischen bekannt geworden ist, hauptsächlich durch die Nachforschungen von Dan Lyons von der Newsseite The Daily Beast, hat sich Facebook der Hilfe einer Werbeagentur bedient, um negative Gerüchte über Google in Umlauf zu bringen.

Die PR-Firma Burson-Marsteller hatte den Auftrag, unangenehme Behauptungen über Googles Umgang mit privaten Daten aufzustellen und sie an Publikationen wie die Washington Post, Politico, oder Huffington Post zu geben. Tatsächlich weigerte sich aber ein Blogger, die Schmutzgerüchte über Google zu veröffentlichen, und veröffentlichte statt dessen die PR-Emails. Facebook hat mittlerweile öffentlich zugegeben, die Kampagne initiiert zu haben, und verteidigt das mit schwachen Argumenten. Der Image-Schaden ist aber bereits angerichtet.

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