Anstößiges Web: Türkei zensiert Internet-Domains – Porno muss draussen bleiben

29. April 2011 | by Alex Reiger

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Die türkische Telekommunikationsbehörde hat 138 als anstößig empfundene Begriffe für die Verwendung in Internetadressen mit der Landeskennung .tr verboten. Türkische Anbieter hätten die Anordnung bereits schriftlich erhalten, berichteten mehrere Medien am Freitag. So seien nun englische Begriffe wie «adult», «escort», «fetish» und «hot» untersagt. Nicht erlaubt sind auch türkische Begriffe wie «gey» (gay), «itiraf» (Geständnis), «ciplak» (nackt), «atesli» (heiß) und auch «yasak» (verboten). Web-Angeboten, die bisher solche Begriffen in der Domain führten, wird mit der Sperrung gedroht. Internationale Medienorganisationen haben die Türkei mehrfach kritisiert, weil die Behörden den Zugang zu mißliebigen Seiten gesperrt haben. Davon waren auch bereits das Videoportal YouTube und andere Dienste von Google betroffen.

Foto: Luca Sartoni via FlickR/cc

 

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