[TabletFieber] Asus Eee Pad Transformer: Tablet oder Netbook!

27. April 2011 | by Bianca Appelmann

Oft genug erscheint es einem ja so, als ob all die Unsicherheiten, Vermutung, Gerüchte und Fehlinformationen bezüglich neuer Gadgets ein immanenter Teil der Marketingstrategie wären. Bewusst gestreut. Als Diskussionsfutter. Nun, aus Sicht der Unternehmer ist das nur vernünftig. Schließlich lernt man ´ne Menge, wenn man seinen Kunden und Kritikern ganz genau aufs Maul schaut. Und wie der Verkaufsstart des Asus Eee Pad Transformer in den USA lief, hat Asus wohl ziemlich viel richtig gemacht. Denn laut Android-Aktuell waren in den einschlägigen online-Versandshops die Transformer-Tablets aus der Asus Eee Familie binnen Minuten ausverkauft. Naja gut. Kann natürlich auch an spärlich bestückten Lagerregalen gelegen haben, ich glaube aber eher, dass das 10,1 Zoll Android 3.0 Tablet, das man per Zusatztastatur zum vollwertigen Netbook umwandeln kann, einfach recht gut in die Suchprofile diverser Kundengruppen zu passen scheint.

Bei uns wird das Eee Pad Transformer angeblich im Laufe des zweiten Quartals in die Läden kommen, allerdings scheint gleichzeitig noch immer nicht klar zu sein, in welchen Ausstattungsvarianten. Sicher sind laut Asus-Blog – der nebenbei bemerkt, auffällig aufmerksam geführt wird – folgende Fakten:  Irgendwas zwischen 400 und 600 Schleifen wird man hinlegen müssen (für das Pad, wohl gemerkt, für das Dock/Tastatur-Modul muss selbstverständlich extra abgedrückt werden), das Touch-Display (wie es der Teufel will, ein verspiegeltes, aber ich gebe zu, das ist Geschmacksache) sei besonders bruchsicher, kratzerresistent und soll auch ansonsten recht robust und pflegeleicht sein. Als RAM beherbergt das Ding einen 1-Gig Riegel, allerdings ohne Upgrade-Möglichkeit.

Alle Varianten haben GPS onboard. Die 32-Gig Version könnte eventuell mit einem UMTS Modul ausgestattet sein, die 3G Version folgt dann zwei Monate nach den jeweiligen Basismodellen.  Was mir auch nicht so ganz gefallen mag, ist der Lithium-Polymer  Akku. Der ist nämlich wegen der Platzarmut im Gerät gegossen – und somit nicht wechselbar. Was nicht schlimm sein muss, wenn der Akku einfach zuverlässig seinen Dienst tut. Und das jahrelang. Ohne großartige Ermüdungserscheinungen. Ansonsten muss man kucken, wie das mit der Garantie geregelt ist. Für einen tiefergehenden Hands-on Bericht würde ich gerne auf Notebookcheck verweisen, die Jungs haben einen scharfen Blick und sind sehr gründlich.

Interessant oder? Ich meine, dass der wirklich emsige und freundliche Typ vom Asus-Blog selber nicht die ultimative Aufklärung bringen kann. Stützt meine Theorie vom Anfang. Immerhin.

[Bianca]

[Asus-Blog, Android-Aktuell, Notebookcheck]

 

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