[TechPraxis] [Karriere] Nachwuchs-Informatiker: Lern-Software hilft Programmier-Einsteigern

20. April 2011 | by TechFieber.de

[TechPraxis] [Karriere] Nachwuchs-Informatiker: Lern-Software hilft Programmier-Einsteigern
Kinderleicht und am Anfang muss kein abstrakter Schmöker stehen: Lernsoftware hilft Neugierigen beim spielerischen Einstieg in die Welt des Programmierens.

Die Anwendungen seien zwar oft eher simpel oder für Kinder konzipiert, für die Vermittlung von Programmier-Grundlagen aber für jeden gut geeignet, berichtet das «c’t»-Sonderheft «kompakt: Programmieren». Mit den niedrigen Systemanforderungen der Software kämen auch schwächere Rechner klar, außerdem seien die Anwendungen meist kostenlos.

Grundsätzlich gibt es den Angaben zufolge zwei unterschiedliche Formen von Programmier-Lernsoftware. Beim sogenannten Bausteinansatz tippt der Nutzer keine Codezeilen, sondern setzt aus vorhandenen Elementen ein Programm zusammen. Neulinge hätten auf diesem Wege schnell Erfolgserlebnisse. Bei «Etoys» von Squeakland muss der Nutzer zum Beispiel ein Auto mit simplen Befehlen dazu bringen, einen vorgezeichneten Kurs abzufahren. «„http://dpaq.de/YZFEt“>Alice» von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh bietet dagegen eine 3D-Umgebung zum Experimentieren, mit der kleine Filme inszeniert werden können.

Bei der zweiten Lernprogramm-Gattung muss man tatsächlich Codezeilen schreiben. Das erhöht die Fehlerwahrscheinlichkeit, sorgt aber für eine etwas steilere Lernkurve und die erlernten Fähigkeiten lassen sich besser auf «richtiges» Programmieren übertragen, so die Zeitschrift. Bei «AntMe!» wird zum Beispiel die moderne Programmiersprache C-Sharp (C#) verwendet. Ziel der Software ist es, ein Ameisenvolk möglichst effizient zu organisieren. Zur Überprüfung der Ergebnisse lassen sich die Krabbler sogar in den Wettkampf mit den Völkern anderer Programmier-Novizen schicken.

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