[TechPraxis] Provider-Wechsel: Beim Wechseln DSL-Anschluss niemals selber kündigen

9. April 2011 | by TechFieber.de

[TechPraxis] Provider-Wechsel: Beim Wechseln DSL-Anschluss nicht selbst kündigen

Die Anbieter überschlagen sich mit günstigen Angeboten für DSL-Anschlüsse. Doch profitiert nur der, der einen neuen Vertrag abschließt. Viele fürchten allerdings den Wechsel. Dies berichtet das IT-Magazin «c’t» und gibt Tipps für Wechselwillige.

Der wichtigste davon lautet: «Nicht selber kündigen!». Man solle stattdessen den neuen Anbieter damit beauftragen. «Wer selbst kündigt, schafft sich massive Probleme, sowohl bei der Übernahme des Breitbandanschlusses als auch bei der Portierung von Festnetzrufnummern», warnt die «c’t». Dabei seien mindestens vier Wochen Vorlauf nötig, besser noch sechs bis acht. Denn der ausgewählte Provider müsse zunächst prüfen, ob er tatsächlich einen Anschluss bereitstellen könne.

Auch einen Wechsel der Zugangstechnik – also von DSL auf Kabel oder umgekehrt – solle man grundsätzlich in Erwägung ziehen, empfiehlt das Magazin. «Denn dann laufen neuer und alter Anschluss komplett unabhängig voneinander», was Probleme minimiere.

Wichtig: Ein Kunde hat einen gesetzlichen Anspruch darauf, seine Rufnummer zu behalten. Auch dies solle man vom neuen Anbieter erledigen lassen, betont die «c’t». Und: «Wenn es schnell gehen soll, schadet es nichts, telefonisch zu drängeln.»

Foto: mr_t_in_dc via Flickr/cc

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