
Aus die Maus für virtuelle Videothek der privatenn deutschen Fernsehsender: Das Bundeskartellamt hat der Kölner Mediengruppe RTL und dem Münchner Fernseh-Riesen Pro Sieben Sat 1 endgültig untersagt, eine gemeinsame Web-Plattform für TV-Sendungen aufzubauen.
Die Behörde bestätigte der «Financial Times Deutschland» (Freitagausgabe) auf Nachfrage, dass eine Entscheidung am Freitag bekannt gegeben werde. Mit Überraschungen sei nicht zu rechnen. Ende Februar hatten die Kartellwächter den Sendern bereits signalisiert, dass ihre Pläne in der bisherigen Form keine Chance auf Genehmigung hätten.
Die beiden führenden deutschen TV-Anbieter wollten eine technische Plattform aufbauen, auf der alle interessierten Sender, auch ARD und ZDF, Fernsehinhalte zum Abruf hätten bereitstellen können – bis zu sieben Tage nach der TV-Ausstrahlung.
erh/dapd
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