[Googleberg] Plagiat-Affäre um Guttenberg beflügelt Software-Entwickler

24. Februar 2011 | by Alex Reiger

didacta guttenbergAuf der Bildungsmesse „didacta“ lassen sich die Firmen so einiges einfallen, um die Blicke der Besucher auf ihren Stand zu lenken. Ein Softwarehersteller aus Frankreich war besonders einfallsreich. Er wirbt dieser Tage mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und dem Slogan „Mit uns wäre das nicht passiert“ für ein spezielles Programm für Hochschulen, das Plagiate aufspüren kann. Viele Menschen schmunzeln an diesem Morgen beim Blick auf das Plakat. Einige von ihnen wollen auch mehr darüber wissen.

Die Versuchung für Studenten, Texte aus dem Internet zu kopieren und nur schnell in die eigene Arbeit einzufügen, ist im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung sehr groß. Vor allem dann, wenn sie unter Zeitdruck stehen. Doch ein einheitliches Verfahren zur Kontrolle von Doktor- und Diplomarbeiten gibt es an den Hochschulen nicht. Einige versuchen, die Schummler mit speziellen Computerprogrammen zu entlarven. Doch wie genau funktioniert so etwas?

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Comment (1)

  1. Ella says:

    Die Markt richtet sich nach eigenen Regeln und hier werden die Gefühlsduseleien beiseitegelassen. Auf der Geschichte von Guttenberg, wie es sich im Artikel zeigt, kann man verdienen. Die Doktorarbeit von Guttenberg wird bestimmt ein beliebtestes Thema bei den Kabarettisten sein.

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