Nicht für die Ewigkeit: Öko-Stick Fleshkus ist aus Pappe

17. Februar 2011 | by Silvia Kling

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USB-Sticks mit einem Gehäuse aus kompostierbarbem Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen zu bauen, ist eine USB-Speicher-Alternative, die man umwelfreundlich nennt. 4GB, 8GB oder wahlweise 16GB in Pappe zu packen, wie das die Industriedesigner Alexei Lyapunov und Lena Ehrlich vom Art Lebedev Studio mit ihrem „Fleshkus“ vorschlagen, hört sich auch sehr biologisch abbaubar an (wenn denn die elektronischen Innereien getrennt entsorgt werden).

Klein und fein finden wir das Papp-Konzept des dauerbewegten Design-Studios aus Moskau. Und vielversprechend: Denn es muss ja schließlich nicht alles für die Ewigkeit sein. Nicht alle Daten und Erinnerungen und schon gar nicht jedes Plastikgehäuse, das auf dem Müll landet.

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Kommentare (5)

  1. Marieeeeeeeeeeeeee says:

    sehr lustig das recycling teil. nicht von pappe würde ich sagen im wahrsten sinn des wortes, gell:::
    gruss, marie

  2. Michael says:

    Was nützt es wenn das Gehäuse irgendwann kaputtgeht während die Elektronik noch ok ist und der Stick noch nutzbar wäre aber wegen des Gehäuses weg geworfen werden muss?

  3. Harry says:

    Also ich frag mich auch, ob man die Wegwerfkultur nicht sogar noch forciert wenn es heißt ökologisch verträglich oder so. Dann landet so ein Stick doch wirklich schneller auf dem Müll als es sein müsste, ja eben mit der Elektronik drin.

  4. kimKa says:

    Ich denke generell Papier statt ölbasiertem Plastik zu verwenden macht Sinn. Sicher doch auch schon wegen der Produktion, was dann da eben mehr an Ressourcen verbraucht wird.

  5. Steffen Wurm says:

    sehr schöne idee! mehr davon und mehr grüne gagdets bitte liebe hersteller

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