[MWC] Zahlen, Zahlen, Zahlen: Der Handy-Markt im Umbruch

14. Februar 2011 | by Alex Reiger

[MWC] Zahlen, Zahlen, Zahlen: Der Handy-Markt im Umbruch Was wir schon immer über den Mobilfunkmarkt wissen wollten … und ganz besonders jetzt, da die Branche sich in Barcelona zum Schaulaufen auf dem Mobile World Congress trifft und Smartphones einfach nicht mehr aufzuhalten sind, folgt hier mit ein paar Zahlen:

  • Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 1,6 Milliarden Mobiltelefone verkauft. Das war knapp ein Drittel mehr als 2009.
  • Weltweit gibt es rund fünf Milliarden Mobilfunk-Anschlüsse. Etwa 400 Millionen davon haben auch schnelles Internet.
  • Knapp jedes fünfte verkaufte Mobiltelefon (19 Prozent) war 2010 ein Smartphone. 2009 lag der Anteil bei 15 Prozent.
  • In entwickelten Märkten wie Westeuropa und den USA ist bereits gut jedes zweite verkaufte Mobiltelefon ein Smartphone. Zugleich wird dort etwa die Hälfte des weltweiten Smartphone-Absatzes verkauft.
  • Nokia ist immer noch der weltgrößte Handy-Hersteller. Mit gut 461 Millionen verkauften Geräten fiel der Marktanteil jedoch innerhalb eines Jahres von 36,4 auf 28,9 Prozent.
  • Im Smartphone-Markt übernahm Ende 2010 das Google-Betriebssystem Android knapp die Führung von Nokias Symbian, beide liegen laut Marktforschern etwas über 30 Prozent Marktanteil.
  • Das iPhone von Apple wurde im vergangenen Jahr rund 46 Millionen Mal verkauft. Damit hatte es einen Marktanteil von 16 Prozent bei Smartphones, aber nur etwa drei Prozent am gesamten Handy-Markt.
  • Allerdings strich Apple mit dem iPhone nach Berechnungen der Marktanalyse-Firma Asymco gut die Hälfte der Gewinne der Handy-Hersteller ein.
  • Der durchschnittliche Verkaufspreis eines iPhone lag Ende 2010 bei 625 Dollar. Nokia kam auf einen Durchschnittspreis von 69 Euro (gut 93 Dollar) pro Handy.
  • Der App Store von Apple hat mehr als 350 000 Programme. Vor kurzem wurde die Marke von zehn Milliarden heruntergeladenen Apps geknackt – in zweieinhalb Jahren.
  • Für Microsofts im Herbst gestartete Smartphone-Plattform Windows Phone 7 gibt es bisher rund 5000 Apps.
  • Rund 80 Prozent der heruntergeladenen Apps sind kostenlos. Ihre Entwickler finanzieren sich entweder über Werbung in den Apps oder hoffen, dass die Nutzer Bezahlversionen der Programme mit mehr Funktionen kaufen.
  • Die Marktforscher von Gartner rechnen damit, dass im Jahr 2014 das Geschäft mit Apps ein Volumen von 15,9 Milliarden Dollar haben wird. Bis dahin sollen insgesamt mehr als 185 Milliarden Apps auf verschiedenen Plattformen heruntergeladen sein.

[tf/arei/dpa]

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