Ein zweites Tschernobyl durch den Stuxnet-Virus?

27. Januar 2011 | by Fritz Effenberger

Der russische Nato-Botschafter Dmitry Rogozin fordert vom Nordatlantischen Verteidigungspakt eine eingehende Untersuchung der Stuxnet-Epidemie, die sich Gerüchte zufolge vor allem gegen das iranische Atomprogramm in Busher am ölreichen persischen Golf gerichtet hätte. Rogozin berichtet, dass der Virus Zentrifugen zur Urananreicherung ausser Kontrolle gebracht hätte; die Welt sei nur knapp an einem zweiten Tschernobyl vorbeigeschlittert. Natürlich muss man sich fragen, warum Atomkraftwerke und Urananreicherungsanlagen keinen besseren Schutz vor Viren haben, aber ein besserer öffentlicher Einblick in die Cyberwar-Aktivitäten westlicher Geheimdienste könnte die Welt ebenfalls ein wenig sicherer für uns alle machen.

[Link] [pic Nasa pd]

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Comment (1)

  1. […] Unternehmer, dessen Kaspersky Lab auch maßgeblich zur Analyse ausgefeilter Cyberwaffen wie „Stuxnet“ oder zuletzt „Duqu“ beigetragen hat, durchaus die Gefahr, dass der […]

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