Sony startet neuen, chancenlosen Musikservice

24. Januar 2011 | by Fritz Effenberger

Der japanische, ehemals führende Elektronikkonzern Sony bringt auch in Deutschland (und anderen EU-Ländern) seinen Musik- und Video-Service QrioCity. Das spricht man dann wohl wie „curiosity“ aus, also Neugier. Trotz des des schicken Namens ist das Angebot für 3,99 für eine „Basic-Musikflatrate“ oder 9,99 für die Premium-Version zum Scheitern verurteilt. Warum? Zum einen beschränkt es sich auf Sony-Hardware wie PS3 oder Mobiltelefone, zum Andern bekommt man dafür nur Streaming, und das ist andernorts unter dem Namen „Internetradio“ kostenlos und ohne Hardwareverknüpfung zu haben. Richtig: Theoretisch ist auch eine digitale Dienstleistung wie Internetradio so interessant für Konsumenten, dass diese auch Geld dafür ausgeben wollen. Nur muss man dann mehr bieten als nur die Songs eines Musikkonzerns auf der Hardware des übergeordneten Elektrokonzerns. Dann mal viel Glück beim nächsten Versuch!

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