Neue Studie zu Videospielsucht bei Kindern

18. Januar 2011 | by Fritz Effenberger

Neue Studie zu Videospielsucht bei Kindern

Ein Medienforscher von der Iowa State University veröffentlichte den Abschlussbericht einer Umfrage unter 3000 Schulkindern in Singapur zum Thema Videospielenutzung. Die Kleinen hatten dabei 10 Fragen wie etwa danach, ob sie lieber Videospielen als im Haushalt zu helfen, ob sie Videospiele auch nutzen, um sich selbst aufzumuntern oder ob sie sich vorstellen können, dass ihre Videospielgewohnheiten einen schlechten Einfluss auf die Schulnoten haben können.

Kinder, die mindestens 5 von 10 Fragen mit „Ja“ beantworteten, wurden automatisch als spielsüchtig eingestuft, ohne zu rechtfertigen, wo diese willkürlich erscheinende Einstufung herrühre. Entsprechend negativ wird die Studie in der psychologischen Fachwelt kommentiert. Der Leiter der Studie, Douglas A. Gentile, muss sich vorwerfen lassen, die Ergebnisse in seinem Sinn zu interpretieren und Familien mit Kindern unnötig zu verunsichern, zumal Kinderpsychologen darauf hinweisen, dass zwei bis drei Stunden Videospiele täglich bei Schulkindern normal sind und eher das Fernsehen als andere Aktivitäten verdrängt hätten.

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