[CES 2011] Vorstoß in den Smartphone-Markt: Skype schnappt sich Handy-Streaming-Dienst Qik

8. Januar 2011 | by Denise Kohmann

[CES 2011] Vorstoß in den Smartphone-Markt: Skype schnappt sich Handy-Streaming-Dienst Qik

Der Web-Telefon-Anbieter Skype will seine Position in Sachen Videotelefonie per Smartphone weiter ausbauen und kündigte an, den Videospezialisten Qik zu übernehmen.

Das Startup aus Kalifornien ermöglicht es, Videos per Stream vom Handy ins Internet zu übertragen, und hat nach eigenen Angaben fünf Millionen Nutzer. Die Qik-Dienste seien eine Ergänzung zu Videotelefonaten, sagte Skype-Chef Tony Bates auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas. Den Kaufpreis nannte er nicht. US-Medien gehen von 100 Millionen Dollar aus.

Die Qik-Software ist auf mehr als 200 Handys mit allen relevanten Betriebssystemen verfügbar und dank Partnerschaften mit Herstellern und Mobilfunk-Providern auf vielen Geräten vorinstalliert. Skype bietet seine Dienste verschiedenen technischen Plattformen an. Zum Jahreswechsel hatte das Unternehmen angekündigt, auch über das iPhone Videotelefonate zu ermöglichen.
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