[Tablet-Fieber] Studie: Markt für Tablet-Computer verdoppelt sich jährlich

Studie: Markt für Tablet-Rechner verdoppelt sich jährlich

Wandel auf dem Markt für Computer-Chips: Bei den Mobilgeräten dominierten bislang die Architekturen ARM von der gleichnamigen britischen Firma und die x86-Architektur von US-Hersteller Intel. Die beiden wurden bisher auch als sichere Lieferanten für neue Computer-Architekturen wie Tablets und E-Reader gehandelt.

Durch den starken Einfluss der Betriebssysteme und App-Märkte schwindet aber die Abgrenzung durch unterschiedliche Chip-Plattformen immer stärker; gleichzeitig ergeben sich Alternativen, wie der Marktforscher Instat in einer neuen Studie feststellt. Dazu zählt Instat insbesondere Mips und SH von Hitachi.

Intels Stärke liegt in der Quasi-Monopolstellung im PC-Markt und bei den kleineren Netbooks. ARM hingegen ist mit Handheld-Geräten wie etwa einfachen Handys groß geworden. Im neu entstehenden Segment der Tablet-Computer, E-Reader und Netbooks treffen sie nun aufeinander. Da die Leistungsmerkmale immer weniger unterscheidbar werden, dürften Faktoren wie Preis und Stromverbrauch künftig den Ausschlag für die Wahl bestimmter Chip-Plattformen geben. In spätestens vier Jahren würden fast drei Viertel aller Mobilgeräte von Prozessoren mit mehreren Recheneinheiten angetrieben, sagt Instat-Analyst James McGregor.

Auf Handys, inklusive Smartphones, entfallen wie bisher die größten Stückzahlen. Die größten Zuwächse jedoch verzeichnen Tablets und E-Lesegeräte. Sie legen bis 2014 jährlich um über 120 Prozent zu. Marktchancen tun sich hier für Herausforderer Mips und Hitachi auf: Sie könnten lukrative Nischen finden bei Produkten, die nur einen beschränkten, genau definierten Funktionsumfang aufweisen, beipielsweise E-Reader oder Media-Player.

tf/mei/dapd

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