
Angesichts der fortschreitenden Informationsrevolution müssen sich auch Distributoren von Interaktiven Entertainment Produkten (“Spiele”) überlegen, welcher Revenue-Stream in die Zukunft weist. Auch bei Games gilt: Die digitale Kopie von irgendetwas ist nur so lange eine kommerzielle Ware, solange genügend Leute das glauben. Bei Musik glaubt es kaum noch jemand, und auch bei Spielen müssen bald neue Geschäftsmodelle her. Einige Jahre lang dachte man, In-Game-Advertising sei das nächste grosse Ding; entsprechende Startup-Agenturen wurden für mehrstellige Millionenbeträge gehandelt. Jetzt erklärte Gaming-Behemoth Electronic Arts, nicht länger auf Werbung in Spielwelten zu vertrauen (Danke!), sondern statt dessen auf Micro-Payment zu setzen: Das Spiel ist umsonst, aber um voran zu kommen, musst du Upgrades für bares Geld erwerben. Mal sehn, ob das so funktioniert.
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