Sony: TV-Geschäft lässt zu wünschen übrig – trotz 3D und Web-Zugang

20. Dezember 2010 | by Denise Kohmann

Sony: TV-Geschäft lässt zu wünschen übrig - trotz 3D und Web-Zugang

Der Elektronikkonzern Sony fürchtet um seine Wachstumsziele für das Geschäft mit LCD-Fernsehern. Die geplante Absatzsteigerung um 60 Prozent werde im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März voraussichtlich verfehlt, sagte der stellvertretende Sony-Chef Hiroshi Yoshioka am Montag vor Journalisten in Tokio. Es werde schwierig, im TV-Geschäft dieses Mal überhaupt Geld zu verdienen. Auch im kommenden Geschäftsjahr dürften nennenswerte Gewinne ausbleiben.

Sony hat in seiner Fernsehsparte bereits in den vergangenen sechs Jahren Geld verloren. Im laufenden Geschäftsjahr hatte das Management gehofft, mithilfe der neuen 3D-Technik sowie Internet-Funktionen in den Geräten die Verkaufszahlen auf 25 Millionen Fernseher zu steigern. Damit sollte auch die Gewinnschwelle überschritten werden.

In der vergangenen Woche hatte bereits der US-amerikanische Elektronikhändler Best Buy die Erwartungen für den Absatz der 3D-Fernseher verfehlt. „Manche Menschen haben Bedenken, wie viel Inhalte überhaupt in 3D-Technik verfügbar sind“, sagte Sony-Manager Yoshioka. Andere nähmen fälschlicherweise an, dass 3D-Fernseher ausschließlich 3D-Bilder anzeigen könnten.

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