Blut-Ranking für Tech-Firmen

16. Dezember 2010 | by Fritz Effenberger

Das Enough Projekt wendet sich gegen die verantwortungsfreie Verwendung von Rohstoffen, die in Bürgerkriegsgebieten und zum Preis von Blut und Genozid abgebaut werden. Gerade die Republik Kongo ist ein erschreckendes Beispiel für wertvolle Mineralien und Metalle wie Zinn, Tantal, Tungsten, Gold, die für die Herstellung moderner Elektronik in grossen Mengen verbraucht werden, in den Erzeugerländern aber zu Destabilisierung, Korruption und Krieg führen. Hersteller werden daher vom Enough Projekt aufgefordert, auf „Blut-Erze“ zu verzichten, ihr Fortschritt nach zwei Jahren Projektdauer wird in der obigen Grafik gezeigt. Spitzreiter mit 33% Verbesserung ist HP, gefolgt von Intel, Motorola, Nokia. Ganz unten mit völlig fehlendem Fortschritt: Panasonic, Canon, Sharp, Nintendo. Das bedeutet aber nicht, dass japanische Firmen grundsätzlich unethischer einkaufen als Unternehmen aus anderen Weltgegenden; sie tun sich auf jeden Fall schwerer mit dem Öko-Controlling.

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