Wikileaks ist überall: Schon 355 Mirror-Sites

6. Dezember 2010 | by Fritz Effenberger

Die zentrale Enthüllungsorganisation Wikileaks, die ja eigentlich nichts anderes macht als Kronzeugen-Dokumente zu sichten, zu bewerten und verantwortlich weiter zu geben, steht derzeit wegen des „Cablegate“ unter starkem Druck. Da bei der aktuellen Veröffentlichungsrunde peinliche Äusserungen von US-Diplomaten über ausländische Politiker ans Licht kamen, üben die vereinigten Staaten politischen Druck aus, um Wikileaks aus dem Internet zu verdrängen. Dieses allerdings reagiert auf bekannte, dezentrale Weise: Bereits 355 Webseiten in aller Welt geben Zugang zu den Dokumenten, wie ein Tweet gestern abend stolz verkündete.

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