Die Bundesnetzagentur hat soeben ihrem Beirat die geplante Aktualisierung des Frequenznutzungsplans vorgestellt. “Mit der anstehenden Aktualisierung können weitere Frequenzbereiche dienste- und technologieneutral genutzt werden”, erläuterte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, den Entwurf. “Unsere Arbeit trägt zu einer Entbürokratisierung und einer weiteren Flexibilisierung des Frequenznutzungsplans bei und gibt wichtige Impulse für Innovationen und den weiteren Ausbau der TK-Netze.” Unter anderem sollen für den Richtfunk neue Frequenzbereiche bereitgestellt und bestehende Frequenzbereiche modifiziert werden. Zudem soll den professionellen drahtlosen Produktionsmitteln die Nutzung des Frequenzteilbereichs unterhalb 790 MHz ermöglicht werden.
“Die Veranstaltungsbranche kann mit ihren drahtlosen Mikrofonen nun also umfangreich auf andere Frequenzen ausweichen”, sagte Kurth.
tf/mei/ dapd
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