Bisher grösste virtuelle Transaktion: 335.000 US-Dollar

19. November 2010 | by Fritz Effenberger

Yan Panasjuk lebt in Boston, USA, arbeitet als Softwareentwickler und hat sich 335.000 US-Dollar zusammengeliehen, um damit den unter seinen Fans hoch angesehenen “Club Neverdie” zu kaufen. Dieser befindet sich in Entropia, einem schwedischen Multiplayer-Onlinegame mit einem festen Wechselkurs zwischen virtueller und realer Währung. Knapp eine Viertelmillion Euro für einen Club in einem Computerspiel? Ist der Mann von Sinnen?

Ganz und gar nicht. Der Gründer und Vorbesitzer des Clubs, Jon Jacobs, machte damit einen Jahresumsatz von 200.000, und verkaufte unlängst seinen gesamten virtuellen Besitz (darunter erwähnten Club Neverdie) für eine stolze Summe von 635.000 US-Dollar. Panasjuk in einem Interview: „Als Kinofilme aufkamen, sagten Kritiker, dass daraus niemals ein echtes Geschäft werden würde – aber als ich das letzte Mal nachschaute, lag der Gesamtumsatz von „Avatar“ bei 2,7 Milliarden USD. Die virtuelle Welt ist der nächste logische Schritt für die Unterhaltungsindustrie“. Ich denke, der Mann hat recht.

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