Es zeigt sich immer mehr, dass Patente nicht länger und wie ursprünglich gedacht dazu da sind, um Erfindern ein Auskommen zu sichern. Statt dessen dienen sie als Munition für juristisch geführte Wettbewerbskriege unter Konzernen.
Aktuelles Beispiel: Nachdem Microsoft mit Vorwürfen der Patentverletzung auf Motorola losgegangen war, erhebt der altgediente Mobilgerätehersteller seinerseits Anklage in 16 Punkten. Betroffen sind angeblich Motorola-Patente, die durch wesentliche Teile der Microsoft-Produktpalette verletzt worden seien, darunter die Videotechnik der Xbox 360, Exchange, Outlook, Windows Live Messenger und auch Windows selbst.
Aber keine Sorge, niemand muss zukünftig gegen seinen Willen Linux- oder Apple-Rechner verwenden, weil Windows verboten etwa wird – die beiden Konzerne werden sich garantiert einigen.
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