
Seit der Übernahme von Sun Microsystems durch den Datenbankriesen Oracle versucht letzterer, Kapital aus seiner Investition zu schlagen – was nicht ohne Reibung abgeht. So wurden auch Pläne des Konzerns bekannt, die verbreitete Java-Plattfom nur noch eingeschränkt frei verfügbar zu lassen, sondern für manche Anwendungen Lizenzgebühren zu beanspruchen. Jetzt reagiert die mächtige Apache Software Foundation eingeschnappt und droht, die Nutzung und Unterstützung von Java auf Dauer einzustellen, wenn nicht garantiert sei, dass die OpenSource-Regeln eingehalten würden. Das ist auch für Oracle ernst zu nehmen, laufen doch weltweit zwei Drittel aller Webserver mit Apache. Wahrscheinlich müssen jetzt alle Parteien nochmal zurück an den Verhandlungstisch.
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