Next big thing: Mobile Videotelefonate mit Facetime & Co. avancieren zum Massenmedium

28. Oktober 2010 | by Silvia Kling

 Mobile Videotelefonate mit Facetime & Co. avancieren zum Massenmedium

Videotelefonate per Handy sind einer der stärksten Trends bei Mobilanwendungen. In fünf Jahren werden bereits über eine Milliarde Dollar mit Videoverbindungen umgesetzt, teilte der Marktforscher Instat mit. Besonders in Asien greife diese Form der Kommunikation besonders schnell um sich. Obwohl Videotelefonie beileibe keine neue Technologie sei, scheine jetzt die kritische Masse bald erreicht zu sein.

Der entscheidende Durchbruch sei mit dem Einsatz mobiler Videoverbindungen per VOIP-Technologie gekommen, glaubt Instat-Manager Frank Dickson. Apples iPhone 4 mit der Facetime-Software habe einen weiteren Anstoß geliefert. Bei den meisten neuen Smartphone-Modellen gehörten nun eine Frontkamera sowie eine vorinstallierte Anwendung für VOIP-Telefonie zur Standardausstattung.

Weltweit wird die Zahl der mobilen Videotelefonierer bis 2015 jährlich um 115 Prozent steigen, prognostiziert Instat. Besonders beliebt ist das Plaudern von Angesicht zu Angesicht bei Asiaten: In der Region Asien/Ozeanien allein werden im genannten Zeitraum über die Hälfte der mobilen Videogesprächsminuten verbraucht. Für Nordamerika, so rechnen die Marktforscher vor, entstehe 2015 durch die Videotelefonate eine zusätzliche Datenmenge von 9 Exabyte – laut Wikipedia fast das Doppelte aller jemals gesprochenen Worte der Menschheit.

ari/dapd

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