Microsoft auf glattem politischen Eis

18. Oktober 2010 | by Fritz Effenberger

Nachdem russische Machthaber den Vorwurf der „Softwarepiraterie“ an Microsoft-Produkten dazu missbraucht hatten, mutmassliche Regimekritiker zu unterdrücken und der Windows-Hersteller deswegen Prügel durch die freie Presse einstecken musste, will man sich jetzt absichern.

In insgesamt 12 Nationen, darunter Russland, China, Malaysia, Vietnam und 8 ehemalige Sowietrepubliken soll die Benutzung der Redmonder Software für Bürgerrechtsorganisationen ausdrücklich kostenlos sein. Damit will sich Microsoft ausdrücklich gegen weitere schlechtere Presse schützen, riskiert damit allerdings Unstimmigkeiten mit den erwähnten totalitären Regierungen.

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Comment (1)

  1. Matthias Bleuer says:

    Danke für die Geschichte! Das selbe Thema stand heute auch in der New York Times, dass der Softwareriese rund 500.000 Software-Lizenzen gratis an Anwaltsgruppen, unabhängige Medien und andere gemeinnützige Organisationen abgibt. Siehe: http://www.nytimes.com/2010/10/17/world/17russia.html?ref=technology%5C%3A

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