Rebellion bei OpenOffice: Tschüss, Oracle

28. September 2010 | by Fritz Effenberger

Der Befreiungscoup: Nachdem Oracle Sun Microsystems gekauft hatte, wusste keiner so recht, was mit der OpenSource Office-Office Suite, dem einzigen echten Herausforderer für Microsofts Büroprogramme, eigentlich werden soll. Wir erinnern uns: Sun hatte 99 das Hamburger Entwicklerstudie Star Division und damit auch ihre solide Suite StarOffice (für rund 60 bis 90 Mio. USD) erworben. Das Office wurde von Sun in die OpenSource übergeben und dort von internationalen Hackern weiterentwickelt. Jetzt hat die Entwicklergemeinde die Oracle-bedingte Unsicherheit beendet, OpenOffice.org heisst jetzt The Document Foundation und die Office Suite LibreOffice. Oracle wurde grosszügig eingeladen, der Community beizutreten und gebeten, den Namen OpenOffice an dieselbe zu spenden. Das nenne ich eine positive Entwicklung.

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Kommentare (2)

  1. Udo VN says:

    Ja, und wen interessieren Namen schon. Wir wissen doch, Schall und Rauch. Wichtig ist dochnur, dass das Projekt nicht tot ist

  2. saltandpepper says:

    Tschüss Oracle! Was sagt denn uns Larry dazu?? In der Regel sagt doch keiner tschüss zum Mega-Boss, sondern man wird einverleibt …

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