[TechPraxis] WLAN: Router nicht immer so schnell wie angegeben

13. September 2010 | by TechFieber.de

Buffalo Router

Vorsicht vor Etikettenschwindel bei WLAN-Routern: In einem Test der Zeitschrift «Chip Test & Kauf» fielen die tatsächlichen Datenraten bei allen Geräten deutlich niedriger aus als angegeben.

«Das liegt unter anderem an Störquellen und der Fehlerkorrektur», erklärte Chefredakteur Ingo Kuss. Das Verbrauchermagazin testete Router mit dem neuen n-Standard, der drastisch schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten erlaubt als bisher: Je nachdem, welche Chips und welche Antennen verwendet werden, sind 150, 300 oder 450 Mbit pro Sekunde möglich, was sich auch im Preis niederschlage.

Die Erkenntnis der Redaktion: «Wer nur surft und E-Mails checkt, fährt auch mit einem günstigen Router und geringer Datenrate (n150) gut. Wer hingegen Videos streamt und große Downloads hat, braucht einen teureren Router mit deutlich höherer Datenrate (n300, besser noch n450).» Beim Kauf solle man auch darauf achten, ob der Router ein DSL-Modem zum direkten Internet-Zugang besitzt. Nicht alle Geräte im Test hatten das.

[Photo: Energieeffizienter Wireless-Router Buffalo WZR-HP-G301NH]

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Comment (1)

  1. Steffen Rieger says:

    Ein langsames WLAN-Netz liegt oftmals auch daran, dass die Geschwindigkeit von der Entfernung von den Funknetzgeräten auf 5, 2 und sogar 1 MBit pro Sekunde heruntergeregelt wird – und nicht nur vom WLAN -Router selber abhängig ist. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Hindernisse den WLAN-Datenverkehr verlangsamen, so z.B. bei Wänden, geschlossenen Türen oer Möbeln. Und besonders langsam wird es auch wenn man mehrere Computern in einem WLAN-Funknetzwerk benutzt und darüber zur gleichen Zeit große Datenmengen sendet und empfängt.

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