Apple Apps: Richtlinien für Zusatzprogramme für iPhone, iPad und iPod werden aufgelockert

9. September 2010 | by Alex Reiger

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Die Kritik ist angekommen: Bei der Entwicklung von Apps für iPhone, iPad und den iPod touch räumt Apple den Programmierern nun mehr Freiheiten ein. Alle Einschränkungen zur Nutzung von externer Software für die Entwicklung von Apps würden gelockert, teilte das kalifornische Unternehmen in Cupertino mit.

«Wir haben unseren Entwicklern zugehört und uns einen großen Teil ihres Feedbacks zu Herzen genommen», hieß es in einer Pressemitteilung. Mit den alten Programmierrichtlinien hatte Apple den Entwicklern im April 2010 indirekt untersagt, Programmierumgebungen von Wettbewerbern wie Adobe (Flash) oder Microsoft (.NET) zu verwenden. Die Geschäftsbedingungen waren von der Entwicklerszene scharf kritisiert worden.

Apple macht nun außerdem die Richtlinien für die Prüfung von eingereichten Apps öffentlich. Bislang blieb es oft unklar, warum eine Anwendung für das mobile Apple-Betriebssystem iOS von iTunes, dem zentralen App Store des Unternehmens, abgelehnt wurde. Dort werden mehr als 250 000 Apps zum Download bereitgestellt. Von den Einnahmen für kostenpflichtige Programme gibt Apple 70 Prozent an die externen Entwickler weiter.

Neben dem von Apple bereitgestellten SDK (Software Development Kit) für die Entwicklung von Apps gibt es einige weitere Programme, die das Programmieren von Anwendungen für iOS unterstützen. Dazu gehört auch die aktuelle Version von Adobe Flash mit einem Compiler, der den Flash-Code in Objective C übersetzt, also in die Programmiersprache für «native» iPhone Apps. Die Multimediatechnik Flash selbst wird von Apple auf seinen mobilen Geräten nicht unterstützt. Entwickler können über das Programmiertool MonoTouch auch Programme für iOS veröffentlichen, die in der Umgebung .NET von Microsoft geschrieben wurden.

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