3D mit Brille: Shutter im Heim-Kino, Polfilter im Cinema

2. September 2010 | by TechFieber.de

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Dreidimensionales Fernsehen ist auch bei neuester Technik nur mit Hilfe spezieller Brillen möglich. Die Hersteller der ersten 3D-Fernsehgeräte fürs Wohnzimmer setzen dabei auf ein anderes Verfahren als die Kinobranche.

Filme wie «Avatar», «Alice im Wunderland» oder «Für immer Shrek», die dieses Jahr in 3D in die Kinos kamen, verwandeln sich im Kino durch sogenannte Polfilter- Brillen in ein dreidimensionales Erlebnis. Für die neuen 3D-Fernseher sind hingegen sogenannte Shutterbrillen nötig. Daneben gibt es noch einige weitere Verfahren.

Beim Polfilter-Verfahren werden zwei Bilder mit unterschiedlichen Welleneigenschaften auf die Kinoleinwand projiziert. Die Filterbrillen lassen für linkes und rechtes Auge jeweils nur eines dieser Bilder durch. Vorteil: Die Brillen sind günstig herzustellen. Nachteil: Das Verfahren funktioniert nur mit speziellen Leinwänden.

Shutterbrillen sind hingegen deutlich teurer – sie kosten zum Teil rund 100 Euro, wobei natürlich jeder Fernsehzuschauer seine eigene Brille braucht. Die Fernsehgeräte senden Signale an die Shutterbrille. Linkes und rechtes Brillenglas öffnen und schließen dann im Wechsel, so dass jedes Auge immer die richtigen Bilder sieht und der 3D-Effekt entsteht. Shutterbrillen bieten den Vorteil, dass der 3D-Effekt aus unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus funktioniert.

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