Pädophilie mit 140-Zeichen: Kinder-Pornos auch über Twitter

17. August 2010 | by Denise Kohmann

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Der Nachrichtendienst Twitter wird auch von Pädophilen zur Verbreitung von Kinderpornografie im Netz missbraucht. Darauf hat die Nichtregierungsorganisation no abuse in internet (naiin) am Dienstag in Berlin hingewiesen.

Über Twitter würden verstärkt Links zu kinderpornografischen Inhalten versendet. «Verborgen hinter meist harmlos klingenden Nutzernamen twittern Pädophile vor allem, weil es ihnen die Möglichkeit bietet, Kinderpornografie einfach und schnell zu verbreiten», sagte der nainn-Vorsitzende Dennis Grabowski. Auf der von naiin betriebenen, Beschwerdestelle für illegale Inhalte im Internet (www.beschwerdestelle.de) würden immer mehr entsprechende Hinweise eingehen.

Häufig gehe es den pädophilen Twitter-Nutzern darum, sich über Sperrung und Löschung von einschlägigen Websites gegenseitig zu informieren. Über Twitter würden dann auch die neuen Adressen (URLs) mitgeteilt. Damit werde der Mikroblogging-Dienst für Kinderporno- Konsumenten zu einem nützlichen Informationssystem, sagte Grabowski. Bei rund 100 Millionen Twitter-Nutzern seien die Chancen groß, lange Zeit unentdeckt zu bleiben.

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