„Save Google Wave“: Initiative will Google Wave retten – aber warum nur?

11. August 2010 | by Alex Reiger

foogle wave save wave rettung flop Flop, floppiger, am floppigsten: Der Google-Dienst „Google Wave“ ging mächtig in die Hose. Kaum einer in der Web-Szene hat den von Google Anfang des Jahres lancierten Dienst so richtig verstanden – geschweige denn genutzt. „Google Wave“ war neben dem Google-Handy Nexus One wohl der größte Flop, den die ebenso erfolgsverwöhnten wie dauerbewegten Googler jemals gelandet haben.

Dennoch formiert sich nun im Web eine Bewegung zur Rettung von Google Wave. Das Projekt mit dem Anspruch einer grundlegenden Erneuerung von Kommunikation und Zusammenarbeit wurde Anfang des Monats wegen mangelnder Resonanz eingestellt.

Unter dem Motto „Save Google Wave“ haben Unterstützer des Projekts eine Website gestartet. Dort haben bisher mehr als 26 000 Besucher ihre Sympathie bekundet. Auf Twitter hat das Projekt mehr als 1300 Anhänger gewonnen. Die Wave-Fans erklären auf der Website, warum sie für die Erhaltung des Projekts eintreten. So schrieb etwa ein Physiker: „Ich nutze Google Wave für die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen, die in der ganzen Welt verstreut sind. Google Wave muss gerettet werden. Das ist so ein brillantes Tool.“

Erstmals im Mai 2009 angekündigt, wurde Google Wave im September gestartet. Die Nutzererfahrung konnte den hohen Erwartungen aber nicht gerecht werden. „Wave ist von den Nutzern nicht so angenommen worden, wie wir das gern gesehen hätten“, teilte Google am 4. August mit.

Eine Wave ist ein dynamisches Dokument, also eine Datei, die sich laufend verändert, wenn Antworten und Ergänzungen geschrieben werden. Anstatt das Dokument an einen Empfänger zu senden, werden Kontakte zu einer Wave eingeladen. Der Server für das Projekt soll noch mindestens bis Ende des Jahres verfügbar sein.

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Comment (1)

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