[Winnenden] Rektorin Astrid Hahn bleibt der Albertville-Realschule erhalten

29. Juli 2010 | by TechFieber.de

Die Rektorin der Albertville-Realschule in Winnenden, an der im März 2009 ein 17-Jähriger Amok gelaufen war, verschiebt ihren Ruhestand. Die «Stuttgarter Zeitung» (Donnerstagausgabe) berichtet, dass Astrid Hahn erst Ende September in den Vorruhestand geht und nicht wie angekündigt mit Beginn der Sommerferien. Grund hierfür sei, dass noch kein Nachfolger gefunden sei. Ein Sprecher des Regierungspräsidiums sagte der Zeitung, dass es bisher keine einzige Bewerbung im formalen Sinne gebe. Hahn erklärte sich daher bereit, die Schule auch in den ersten Wochen des neuen Schuljahrs zu leiten, danach werde einer ihrer Stellvertreter die Leitung kommissarisch übernehmen.

Hahn, die die Schulleitung im Jahr 2003 übernahm, hatte die Abgabe der Schulleitung im März damit begründet, dass die letzten direkt vom Amoklauf am 11. März 2009 betroffenen Schüler im Sommer die Schule verließen. «Die pädagogische Weiterentwicklung der Schule, die Planungen für den Schulhausumbau und die Zukunft der Schule sind auf einem guten Weg», fügte sie hinzu. «Jetzt kann ich ruhig den Stab übergehen, denn die Zukunft der Schule hat oberste Priorität.» Es sei ihr wichtig, dass ihr Nachfolger in die künftige Gestaltung der Schule ab dem nächsten Schuljahr einbezogen werde.

Am 11. März 2009 hatte der 17-jährige Tim K. bei einem Amoklauf an der Schule und seiner Flucht in Wendlingen 15 Menschen und anschließend sich selbst getötet.

tf/ddp

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