Mobilfunklobby klagt gegen vorgeschriebene Handy-Strahlungsangaben

26. Juli 2010 | by Fritz Effenberger

Die Strahlung von Mobiltelefonen ist ein heftig diskutiertes Thema: Ist sie nun gefährlich für den Benutzer, oder nicht? Auch bis zur endgültigen Klärung liegt noch ein Weg vor uns. Inzwischen hat die Stadt San Francisco die Idee entwickelt, das Abdrucken der jeweiligen Strahlungsleistung auf der Verpackung zu verlangen. Eigentlich kein Problem, oder? Anscheinend doch, weil der Lobbyverband der Mobilfunkindustrie in den USA, CTIA, deswegen vor Gericht zieht: Die Verbraucher würden durch solche Angaben irregeführt. Wir wollen nicht hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht.

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Comment (1)

  1. Thomas says:

    Das Bundesamt für Strahlenschutz forderte schon in Jahr 2003 die Angabe der Strahlung von Handys in Form des SAR-Wertes direkt auf den Geraten.

    „Das BfS fordert, zumindest den SAR-Wert direkt auf dem Gerät anzugeben und nicht nur, wie bislang, in der Bedienungsanleitung.“ , BfS Pressemitteilung 038 vom 12.12.2003

    Auch erfüllen nur ca. ein Viertel (26 %) der aktuellen Handys und Smartphones den Vorsorgewert des Bundesamtes für Strahlenschutz von 0,6 Watt pro Kilogramm (SAR-Wert).

    Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt die Verwendung von Headsets, um die Strahlenbelastung bei Telefonieren zu minimieren.

    Mehr zu Handystrahlung kann man bei der FB finden

    http://www.facebook.com/Mobilfunk.und.Gesundheit

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