Loveparade-Katastrophe: Alternatives Sicherheitskonzept wurden aus Kostengründen abgelehnt

26. Juli 2010 | by TechFieber.de

loveparade duisburg youtube katstrophe

Ein alternatives Sicherheitskonzept für die Loveparade in Duisburg ist offenbar auch aus Kostengründen verworfen worden. Medienberichten zufolge hatten sich Polizei und Feuerwehr dafür eingesetzt, die Raver großflächiger auf das Veranstaltungsgelände anreisen zu lassen und bauliche Engpässe unbedingt zu vermeiden. Dieses Konzept sei wegen des weitaus größeren Personalaufwands von der Stadtverwaltung abgelehnt worden, berichtete am Montag «Spiegel Online».

So kam es, dass nur eine Rampe als relativ schmaler Ein- und Ausgang zum Veranstaltungsort diente. In diesem Bereich eskalierte am Samstagnachmittag die Situation, die zum Tod von 19 jungen Besuchern führte. Offenbar war der Polizei die Brisanz der Situation bewusst. «Spiegel Online» zitiert aus einer Anlage zu einem Einsatzbefehl, der drei Tage vor dem Großereignis ausgegeben wurde: Die Gewährleistung der Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer genieße «höchste Priorität». Und weiter: «Durch ein hohes Maß an Kooperation mit allen beteiligten Stellen sind Nahtstellenprobleme frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.»

tf/mei/ddp

>> Alle Artikel zum „Schwerpunkt Loveparade“ bei TechFieber

Mehr bei TechFieber zum Thema: , , , , ,

Antwort schreiben