
Während – nicht nur in Deutschland – viele Verlage nach zusätzlichen (Leistungsschutz-)Rechten und damit neuen Einnahmequellen rufen, testet die britische Tageszeitung Guardian das genaue Gegenteil: Freigabe aller Artikel für Blogs, sogar mit einem eigenen Tool für WordPress. Blogger mit tagesaktuellen Themen können mit einem Klick die englischsprachigen Originalartikel mit Originalbildern übernehmen.
Warum tut der Guardian das? Weil der gebloggte Zeitungsartikel eben auch mit einer vom Guardian verkauften Werbeanzeige daherkommt, so dass sich die Freizügigkeit letztlich für den Verlag lohnt. Statt immer neue Schranken zu errichten, wird hier also mit dem Grundprinzip des Internets (“sharing”) ein vernünftiges Geschäftsmodell aufgebaut, von dem alle Beteiligten profitieren.
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das ist doch langfristig auch die einzige chance die sie haben. öffnung in jeder richtung ein bisschen finanziert durch werbung ist das einzig sinnvolle prinzip. vielleicht lässt sich ja so auch noch der eine oder andere printleser generieren.