Russischer Spionagering überwachte auch Microsoft

14. Juli 2010 | by Fritz Effenberger

Der jüngst in den USA aufgeflogene russische Spionagering macht ja vor allem wegen der niedlichen Rothaarigen „Anna Chapman“ Schlagzeilen in den Boulevardblättern unserer Zivilisation. Jetzt flog allerdings ein zwölfter Spion namens Alexey Karetnikov auf, der Presserberichten zufolge in Redmond bei Microsoft als Softwaretester arbeitete.

Das hat natürlich alle möglichen Folgen, zumindest für die Phantasie des durchschnittlichen Windows-Benutzers. Werden vom eigenen PC aus geheime Botschaften nach Moskau gesendet? Arbeiten finstere russische Trojaner in den Tiefen seines Arbeitsspeichers an der Dechiffrierung US-amerikanischer Geheimpläne?

Ist es eine Frage der Zeit, bis man selbst mit attraktiven, rothaarigen, russischen Agentinnen konfrontiert wird? Fragen, die wir allesamt nicht mehr beantworten können, weil auch Alexey, wie seine elf Kollegen, nach Russland deportiert wurde und für Interviews nicht mehr zur Verfügung steht.

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