Klage gegen Mark Zuckerberg: Ex-Mitarbeiter sieht sich um Anteile am Social Network Facebook geprellt

14. Juli 2010 | by Alex Reiger

facebook ceo mark zuckerberg

Bei einem Gericht im US-Staat New York ist die Klage eines Mannes eingegangen, der 84 Prozent des Internet-Unternehmens Facebook für sich beansprucht. Paul D. Ceglia legte dem Gericht einen Vertrag mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor, der bereits 2003 unterzeichnet worden sein soll, wie aus der im Internet veröffentlichten Klage hervorgeht. Facebook wies den Vorstoß als „völlig unseriös“ zurück.

Gleichwohl ordnete Richter Thomas Brown bis zur Entscheidung in der Sache vorläufig an, dass Facebook bis auf weiteres keine Kapitalanteile verkaufen darf, wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ berichtete. Die Klage ging am 30. Juni beim Gericht des Bezirks Allegany ein, wo der Kläger lebt, gerichtet gegen Zuckerberg persönlich und gegen das Unternehmen Facebook Inc. Ceglia beansprucht Schadensersatz sowie 84 Prozent des Facebook-Kapitals.

Als Anhang legte Ceglia der Klage ein Schriftstück mit der Bezeichnung „Work for Hire Contract“ bei, wonach er als Entwickler der Website des Facebook-Vorläufers „The Face Book“ für 1000 Dollar 50 Prozent des Unternehmens erworben haben will. Hinzu kommen für jeden Tag bis zur Fertigstellung der Website ein weiteres Prozent, woraus sich der Anspruch auf insgesamt 84 Prozent ergibt.

Der Kläger hat nach Informationen des „Wall Street Journals“ bereits anderweitig mit der Justiz zu tun – Ceglia wird demnach beschuldigt, Kunden seines Holzbrennstoffgeschäfts betrogen zu haben. Dieses Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.

tf/mei/

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