[test] Mini-Projektoren: Kompakte LED-Beamer gut für Präsentationen einsetzbar

5. Juli 2010 | by TechFieber.de

pico projector mini beamer

Beamer mit Leuchtdioden (LED) sind inzwischen eine echte Alternative zu herkömmlichen Projektoren. Sie sind praktisch klein, halten ungewöhnlich lange und brauchen keine Aufwärm- oder Nachkühlphasen, wie das Computermagazin «c’t» (Ausgabe 14/2010) berichtet. Allerdings erzeugen sie im Vergleich ein eher dunkles und kontrastarmes Bild.

Einen echten Heimkino-Projektor könnten die LED-Beamer noch nicht ersetzen, für eine Präsentation beim Kunden oder einen Film zwischendurch eigneten sie sich jedoch hervorragend, lautet das Fazit der «c’t»-Redaktion, die sieben Geräte mit integriertem Mediaplayer genauer unter die Lupe genommen hat. Die kleinsten LED-Beamer sind nur so groß wie ein Handy, allerdings taugen diese zirka 300 Euro teuren Geräte gerade mal als Partygag. Etwas größere Projektoren kosten rund das Doppelte und leisten weitaus mehr, auch wenn sie bei der Farbwiedergabe und bei der Auflösung nicht mit den herkömmlichen Beamern mithalten können.

«Einer der größten Vorteile von LED-Beamern ist die geringe Größe», sagt «c’t»-Redakteur Jan-Keno Janssen: «Und man braucht nicht einmal ein Notebook mitzuschleppen: Videos, Bilder und Office-Dateien kann man direkt vom USB-Stick anzeigen lassen.» Auf lange Sicht rentieren sich die Beamer auch bei den Kosten: Während klassische Projektoren spätestens nach 6000 Stunden Betriebszeit eine neue Lampe einfordern, die 200 Euro und mehr kostet, läuft ein LED-Beamer quasi ewig. Die Hersteller versprechen eine Lebensdauer von bis zu 30 000 Stunden. Bei einer täglichen Nutzung von zwei Stunden würde die Lichtquelle also über 40 Jahre halten.

tf/wat/ddp

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