Rundfunkgebühren-Reform: GEZ steht vor radikalem Umbau

13. Juni 2010 | by TechFieber.de

GEZ Rundfunkgebühr

Im Rahmen der von den Ministerpräsidenten beschlossenen Reform der Rundfunkgebühren wird die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) radikal umgebaut. GEZ-Geschäftsführer Hans Buchholz kündigte im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ an, die Behörde werde nicht nur einen neuen Namen bekommen, sondern auch Budget und Personal sollen reduziert werden.

Sein Ziel sei es, den Verwaltungsaufwand von derzeit 2,13 Prozent auf unter zwei Prozent zu drücken. Zum schlechten Image seiner Behörde sagte Buchholz: „Wir ziehen Geld von Menschen ein, da wird man nie geliebt.“ Er verwies darauf, dass die berüchtigten Außendienstmitarbeiter nicht zur GEZ gehörten, sondern zu den Landesrundfunkanstalten.

Die Rundfunkkommission der Länder hatte sich darauf geeinigt, die geräteabhängige Rundfunkgebühr durch eine pauschale Haushaltsabgabe zu ersetzen. Ein Argument für die Reform war, dass die GEZ dann nicht mehr die Daten der Gebührenzahler aufwändig verwalten muss.

Voraussichtlich wird die Reform mit dem neuen Rundfunkstaatsvertrag 2013 in Kraft treten.

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Comment (1)

  1. G. Mossner says:

    Ja, Zwangsbeiträge und einen neuen Namen und dann wird lustig weiter abgezockt. Der Gutachter des neuen Gebührenmodell sprach von Haushalt und Geweerbebetriebe, die Ministerpräsidentn und einige Online-Portalke der ÖRR bereits von einer „Wohnungs- und Betriebsstättenabgabe“. Gewaltige Unterschied. Und der Beitrag soll auf 17,98 Euro konstant bleiben, aber man beteuert, dass es zu keiner Mehreinnahme führen würde. Doch wesentlich Fakten: Anzahl der Haushalte, Betriebe, europäische Vergleiche, … fehlen sowohl im Gutachten, noch wurden sie öffentlich diskutiert.
    So kann man das Vertrauen in der Bevölkerung nicht erreichen: Vieleicht jetzt z.Z. der WM-Fußballübertragungen. Doch auch ich rufe laut : Tor, Tor und noch ei Tor (Narr, Dummkopf, Schaft, …), der meint, dass es 2013 besser, souialer und einfacher geht.
    Es wurde früher nur nach Geräten geschnüffeltz, ab 2013 direkt nach Personen in Haushalten, nacxh Beschäftigen in Betrieben, nach Firmenfahrzeugen, … ! Und das alles vbon einem ehemaligen Verfassungsrichetr a.D. ausgedacht. Nun Verfassung a.D. Wo bleibet das Mitspracherecht, die Wahl der Rundfunkräte, … Nur eine Festsetzung zur Zwangsgebühr. Da sollen die Landesfürsten einem AZUBI/ Studenten einmal erklären, warum er evtl. 5% seines Gehalts an Zwangsbeitrag an die GEU oder dann `“Rundfunkbeitragsservicezentrale“ oder so abführen soll.
    Doch bis 2013 ist noch viel Zeit! Ich werde auf meiner Homepage hart am Ball bleiben und unseriöse Nachrichten zum Thema „Rundfunkbeitrag“ kommentieren, denn das Internet ist voll davon!

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