SCO: Krieg um Linux ist vorbei

11. Juni 2010 | by Fritz Effenberger

Seit 2004 versuchte eine Bande von besonders perfiden US-Anwälten nach dem Schnäppchen-Kauf der ehemaligen Unix-Firma Santa Clara Operations (SCO), das Copyright für Linux an sich zu reissen. Der Trick: SCO hatte im Jahr 1995 Nutzungsrechte an Unix von Novell lizensiert und versuchte nun auf Grundlage dieser Verträge, die Kontrolle über alle Folgeentwicklungen an sich zu reissen, was ein Milliardengeschäft zu werden versprach.

Jetzt zerstörte ein US-Gericht auch den letzten dieser Weltbeherrschungspläne und gab Novell (zum wiederholten Mal) in allen Punkten Recht. Pech für Microsoft, das sowohl in die Patentritterfirma SCO investiert hatte, als auch Hoffnungen hegte, auf diesem Weg den lästigen OpenSource-Konkurrenten los zu werden.

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