Mobilfunk-Allianz in Japan: Fujitsu und Toshiba legen Handy-Sparten zusammen

11. Juni 2010 | by TechFieber.de

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Die Elektronikhersteller Fujitsu und Toshiba wollen laut einem Zeitungsbericht ihre Handysparten zusammenlegen. Die Fusion würde den beiden Unternehmen erlauben, die hohen Entwicklungskosten auf dem schrumpfenden japanischen Markt zu teilen, schreibt die japanische Zeitung „Nikkei“ am Freitag. Das neue Unternehmen wäre der zweitgrößte japanische Handyhersteller nach Sharp und würde sich auch im Export versuchen. Bislang spielen japanische Handyhersteller weltweit nur eine untergeordnete Rolle.

Ein Fujitsu-Sprecher wollte sich am Freitag zu Gesprächen nicht äußern. Es gebe keine Entscheidung. Erst im Juni hatten NEC , Hitachi Zosen und Casio Computer ihre Handysparten zusammengelegt, um sich im hart umkämpften weltweiten Handymarkt zu behaupten. Die meisten japanischen Handyherstellern beliefern einheimische Netzbetreiber. Fujitsu baut seine Geräte zum Beispiel für den größten japanischen Mobilfunkanbieter NTT Docomo , während Toshiba hauptsächlich die japanische Nummer zwei KDDI beliefert.

Fujitsu  toshiba

Foto: Junge Frau mit Handy  in Shibuya/Tokio / Scion Cho/cc

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